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TCP-Skitag 2013

Der erste Samstag im März wird den schneesportbegeisterten TCPlern und den dazugestossenen Freunde/innen sicher in toller Erinnerung bleiben! 

 

 

Es war noch dunkel und für einige noch sehr früh als wir uns auf dem Parkplatz des Prattler Schwimmbads trafen. Dank grosser Werbung unseres Trainers konnten wir wieder einmal mit einem eigens für uns reservierten Car die Fahrt ins Berner Oberland antreten. Sogar der Bucheli vom Wetter war bei seiner Prognose für unseren Skitag absolut sicher, dass wir einen Traumtag erleben werden. So fuhren wir in gelöster Stimmung Richtung Simmental. Bald servierten uns ein Paar hübsche Feen einen Kaffee und ein feines Gipfeli. Draussen war der Hochnebel noch ziemlich hartnäckig und die Sonne war nur mit etwas Fantasie auszumachen. Auf den Saanenmösern sah dann auch der grösste Pessimist der Sache schon positiver gegenüber und nach dem wir zu Fuss die Saanerloch-Gondelbahn errreichten, waren weiss und blau die dominierenden Farben. Die Sonnenbrille war unser wichtigstes Utensil. Der schneereiche Winter trug auch das seine dazu bei, dass die Pisten in hervorragendem Zustand waren. Auch die verschneiten Berggipfel rund um die Skiarena Gstaad Mountain Rides verzauberte das Panorama.

 

Die „Extremisten“, zu denen ich mich auch zähle, wagten bald einmal die Talabfahrt nach St. Stephan. Diese war dann schon ein bisschen abenteuerlich und manchmal mussten wir auch einen Stein in Kauf nehmen. Aber wer mit mir unterwegs ist, sollte immer wieder mit Überraschungen rechnen. Als Belohnung durften wir auf dem wohl langsamsten Sessellift von Mitteleuropa bergwärts fahren! Unsere Gruppe gab alles und von St. Stephan bis Schönried war keine Piste, die wir nicht ausprobiert haben. Einzig an den Liften war anstehen mit Köpfchen angesagt, denn es hatte noch ein paar andere Schneesportler auf den Pisten. Die Single-Line war eine gängige Alternative, das haben wir nach einigen Anstehminuten im Griff. Zum Mittagessen trafen wir uns im Berghotel Hornberg. Auf den reservierten Plätzen auf der sonnigen Terasse genossen wir das kulinarische Angebot. Das Skifahren durstig macht, sah man auch da und dort! Unser jüngster Skifahrer Janic Jenzer genoss seelenruhig das Mittagsschläfchen auf Mammas Schoss. Manche genossen die Sonne etwas länger und andere zog es wieder auf die Piste. Zum Glück fuhr unsere Gruppe bald wieder los, denn es sollte sich zeigen, dass das nachmittägliche Programm auch ihre stressigen Seiten bekommen sollte! Auf den Schönrieder Pisten tummelten wir uns bis zum Desserthalt auf dem Horneggli. Apelstrudel mit Vanillesauce oder Tiramisu mit Kaffee war angesagt, man gönnt sich ja sonst nichts!

 

Damit  wir nicht zu früh im Tal waren, „plante“ ich noch einen kleinen Umweg, der uns fälschlicherweise etwas zu weit nach unten führte. Beinahe in Zweisimmen ist dann die Zeit schon knapp geworden. Der Sessellift, der uns wieder nach oben brachte, gehörte auch nicht zu den schnellsten seiner Sorte. Meine Mitfahrer wurden bereits ein bisschen nervös und wollten schon den Chauffeur kontaktieren, aber eigentlich hatte ich ja die Planung voll im Griff. So erreichten wir den Parkplatz, wo unser Car stand stattliche drei Minuten zu früh und wir waren noch nicht die Letzten! Auf der Heimreise war mancher müde, aber es war ein absolut toller Tag. Ein Skitag bei diesen perfekten Verhältnissen wird uns allen als kaum zu vergessendes Highlight in Erinnerung bleiben.

Felix Freudiger