Home    |    Anfahrt    |    Kontakt    |    Newsletter    |    Login
Mitgliedschaft

Jetzt Mitglied werden und anmelden!

Tennisschule


Sponsoren




Tennisreise 2012

Der Tennisclub Pratteln war mit 24 Personen vom 14. - 21. April zu einer sportlichen und geselligen Woche in Italien. Residiert wurde im 4 Sterne-Hotel "Pineta Campi" in Voltino di Tremosine oberhalb von Limone (Gardasee). Das Hotel verfügt über ein Hallenbad, Whirlpool, Sauna, Fitnessraum, Tischtennis, Minigolf, Aussenpool und - natürlich - 12 Tennissandplätze. Das Tennistraining wird von der Tennisschule Peter Leimberg durchgeführt.

 

Im Tagebuch ist nachzulesen, wie es den Sportlichen ergangen ist. Jeden Tag berichteten zwei bis drei Personen von ihren Erlebnissen.

TAG 1
Samstag, 14. April: Anreisetag

Heute stand die individuelle Anreise auf dem Programm. Einige sind sogar schon um 6.00 Uhr abgefahren! Während die Fahrt für Ruedi und Christine stellenweise eine abenteuerliche war: kurvenreiche schmale Strassen, Tunnel und tiefe Schluchten, wurde sie für Andrea (mit Gerda und Esther) mit einer Shoppingpause versüsst (neue Joggingschuhe). Im Sporthotel Pineta Campi angekommen, wurden die Zimmer bezogen, der Fitnessraum besichtigt und alle bereits Eingetroffenen herzlich begrüsst. Ruedi widmete sich noch dem Fussball: Dortmund gegen Schalke. Um 18 Uhr gab es dann einen von Gerda spendierten Begrüssungsapéro (Merci Gerda!), dann das erste gemeinsame Z'Nacht und anschliessend die Orientierung der Tennisschule. Es ging dann früh ins Bett, da am nächsten Morgen um 8 Uhr das Vorspielen für die Gruppeneinteilung anstand.

Ruedi + Andrea

 

TAG 2
Sonntag, 15. April

Am Sunntig Morge hätsch das selle gseh,
Räge, Näbel, aber wenigschtens kai Schnee.
Tennis schpile kasch aber grad vergässe,
e chli vergrämt sin alli in der Lobby gsässe.
Doch es git natürlig im Hotel e super Fitnessbereich.
Jo, mir verzelle euch kai Saich.

Schwimme, Massage und so Sache
kame do schpontan go mache.
Jasse, Zytig läse, Sudoku und so Sache
chöntisch jo dehai au mache.
Kulinarisch chame sich natyrlig au lo verwöhne
doch wenns wyter so goht, hörsch e huffe schtöhne.
Mir sind doch aber wägem Tennis schpile do abe cho.
Janu, chaschs nit ändere, es sich halt emol eso.
Zur Wassergymnastik het uns d'Evelyne motiviert.
Mir sin denn ufgschtellt ins Hallebad abe marschiert,
hän uns denn richtig toll ustobt.
Danggscheen Evelyne, du wirsch nur globt.

Doch aber denn am säxi z'Obe
hets gheisse, mir dien s'Gruppetraining probe.
So sin mir doch no zum Tennis schpile ko.
Mir hoffe, dass es wyter goht eso.

Nachem Nachtässe isch Rock 'n Roll agseit gsy.
Die Unverwieschtliche vom TC Prattele sin natyrlig au drby.
So isch dä Sunntig doch no positiv verloffe.
Sisch luschtig gsy - mir glaube, mir hän ins Schwarzi troffe!

Kuckuck, kuckuck rufts aus dem Wald - bis bald.

Sonja, Diana und Roland

 

TAG 3
Montag, 16. April

Der erste Blick aus dem Fenster: Aha, heute regnet es nicht. Vom Balkon eine grandiose Sicht auf den Gardadee, hinauf auf die Berge mit Neuschnee.

Auf den Tennisplätzen wird bereits ab 8.00 Uhr trainiert, währenddem am Zmorgentisch Roland über Training und Taktik diskutiert.

Auf den Plätzen ging es lustig zu und her. So tönte es auf Platz 3: "Jetzt spielen wir schief" (cross), auf Platz 4: "Nicht umherhüpfen wie ein Känguruh, das ist scheisse, Tennis ist bodenständig, sonst würde es ja Lufthansa heissen". Oder dann beim Aufwärmen: "Zieht es beim Dehnen bei Jemandem nicht, musst Du zum Tierarzt, dann warst Du ein fauler Hund". Oder auf Platz 2 wurde Andrea von ihren drei Spielpartnern recht schön gefordert und stöhnt leise vor sich hin "Mensch, ich werde bald Vierzig."

So geniessen die einen den Tag beim Tennis, die anderen fahren nach Limone oder biken, sünnelen oder wandern!

Vreni + Roland W.

 

TAG 4
Dienstag, 17. April

Endlich, endlich scheint die Sonne. Die gute Laune, die sowieso vorhanden ist, steigerte sich heute um so mehr. Die Meisten nutzen auch die Gelegenheit zwischen den Spielpausen nach Limone zu fahren zum wöchentlichen Markt. Sogar die Frühaufsteher hatten heute weniger Probleme schon um 8.00 Uhr auf dem Platz zu sein. Die Fotoapparate haben ihren Grosseinsatz, man weiss ja nie! Am Abend stand das Mixedturnier auf dem Programm. Natürlich war unser Pratteler Team mit Grossaufgebot dabei. Siehe da, Gerda, Pia , Roland und zwei Externe haben gewonnen. Man kann daran zweifellos erkennen, das die TCP'ler im Tennis auf dem Platz eine gute Figur machen. Damit ging ein sonniger Tag zu Ende.

Katia + Felix

 

TAG 5
Mittwoch, 18. April

Nachdem sich gestern verschiedene Ausflugsgruppen gebildet hatten, starteten heute die ersten schon zeitig zum kulturellen Teil, sprich Sightseeing am Lago die Garda. Einige fuhren nördlich nach Riva, einem typischen lombardischen Städtchen. In Arco war in den Gässchen italienischer Markt, was bei den Damen immer sehr beliebt ist! Die italienische Wirtschaft wurde rege angekurbelt. Lustig war sicher eine öffentliche Toilettenanlage, wo eine - hier nicht namentlich erwähnte - Nicht-TCP'ler Dame den Alarmknopf betätigte. So öffnete sich die Türe, begleitet von lauten Sirenen, von ganz alleine zum wohl unpassendsten Augenblick bei den nachfolgenden TCP-Toilettengästen! Ein Wasserfall bei Tenno war eine feuchte Sache, aber trotzdem lustig und beeindruckend. In südlicher Richtung besuchten Andere den Botanischen Garten von Herrmann Hesse, wo es verschiedenartige Blumen zu bestaunen gab. Die Fotografen unter uns hatten also viele schöne Motive und zum anderen auch Leute für ein gutes Bild. Es kam die Idee auf, die vielen Bilder an einer Fotoschau zu präsentieren (damit's hier gleich protokolliert ist und nicht vergessen geht).

Alle anderen spielten fleissig Tennis und durften bis am Nachmittag die Schläger weiter verbessern. Diejenigen, die gegen Abend spielen wollten, gingen wegen schlechtem Wetter leer aus und wichen z. B. ins Hallenbad aus, um sich dort sportlich zu betätigen. Im sprudelnden Whirlpool mit Sicht auf die verschneiten! Bergspitzen lässt es sich doch gut leben!

Tiramisu! Wir verraten nicht, wer die doppelte Portion erwischte oder den wohlschmeckenden Wein ausleerte. Wer dabei war, weiss es!!!

Am Abend gab Peter, der Tenniscamp-Leiter, taktische Tipps für den Tennisalltag. Ein kleines Beispiel: Seid immer gewappnet: Die Naht naht! Der Spass und die Sprüche gaben auch viel Anlass dazu, die Lachmuskeln zu stärken.

Gerda + Silvia

 

TAG 6
Donnerstag, 19. April

Es scheint ein sonniger Tag zu werden. Bereits um 7 Uhr ist der Himmel blau und nahezu wolkenlos aber kalt, und die Berge reihum sind mit Neuschnee bedeckt. Am Frühstückstisch herrschte schon wieder gute Laune mit dem lauten Lachen der TCP'ler. Auf die 8 Uhr Runde mussten die ersten Teilnehmer leider verzichten, da die Plätze noch von nächtlichen Regen unter Wasser standen. Letztendlich musste noch der Kärcher nachhelfen um die Plätze spielbar zu machen. Ab 9.30 Uhr ging es wieder los und die verschiedenen Gruppen machten sich an die Arbeit. Eine neue Order wurde vom Trainer durchgegeben: Zwiebeln hacken auf dem Platz wäre nicht gestattet!

Nach dem Mittagessen zum Dessert wurde das restliche Tiramisu ungerecht unter den gleichen Damen wie schon am Vorabend verteilt. Es ging weiter im Spielbetrieb und im freiwilligen Doppel oder mit einem 9-Loch Golfparcours in Bogliaco. Auch eine Massage wurde genossen. Dank Mentaltraining werden die Tennisspieler den Schläger nicht mehr wegwerfen oder wild schimpfen. Gerda ist der Ansicht, damit eine beachtliche Leistungssteigerung zu erreichen - so sagt sie. Aber alleine der Glaube macht seelig... Ab 17 Uhr hat sich der Regen wieder eingeladen ohne dass wir ihn gerufen haben und hat den Leuten die restlichen Tennisstunden verdorben. Aber wir trösten uns, da es in Monte Carlo beim ATP-Turnier auch regnet. Die Teilnehmer vergnügten sich an der Bar, im Hallenbad oder beim Ping Pong. Nicht zu verwechseln mit eine Pong Pong an die Zimmertür 122 und die Türe des Nachbarn Nr. 123 sich öffnet und dieser erscheint im Adams Kostüm. Ob er wohl auf Jemanden gewartet hat???

Pia und Silvia sind (spielerisch) fremd gegangen und für zwei Berner eingesprungen.

Die verfressene Dessert-Gruppe schlug am nächtlichen Eisbuffet wieder zu.

Abends Tanzabend mit Live-Musik: Felix mit den elastischen Beinen hat eine neue Tanzkreation präsentiert und der Rest hat wie wild das Tanzbein geschwungen. Frühmorgens haben die Letzten das Bett gefunden - wenn auch über Umwege.

Evelyne + Gerhard

 

TAG 7
Freitag, 20. April

Es ist bewölkt. Heute werden die fehlenden Stunden nachgeholt und am Nachmittag steht das "Tennisabschlussturnier" Pineta Campi Open auf dem Programm. Das Wetter hatte Erbarmen mit uns und wie konnten um 14. Uhr loslegen. Das Tunier war von vielen spannenden und zum Teil auch engen Matches geprägt. Allerdings war im Hintergrund gleichzeitig eine Auto-Ralley im Gange und manche Männer waren faszinierter von den dröhnenden Motoren als von den Ballwechseln auf dem Tennisplatz :-)
Die TCP'ler schnitten am Turnier ausgezeichnet ab! Zwar mussten beide Sieger (Herren-Einzel und Damen-Einzel) in "fremde Hände" abgegeben werden, doch Roland Walser und Gerda Saam hatten sich bis ins Finale durchgekämpft und mussten sich erst hier geschlagen geben. Wir freuten uns aber genauso über den Finalsieg von der "Fast-Prattlerin" Pia, die mit uns mitgereist ist. Am Abend bei der Siegerehrung wurde Gold, Silber und Bronze verteilt und auch die Tennislehrerequipe wurde mit grossem Applaus für ihre ausgezeichnete Arbeit verdankt! Nun liegt es an uns, das von ihnen Gelernte umzusetzen! :-)

Karin + Stefano

 


TAG 8
Samstag, 21. April, Abreisetag

Frühes Aufstehen ist heute Pflicht, zumal das Ehepaar Schmölzer, welche uns Zimmermanns freundlicherweise chauffieren, sich zeitig auf den Heimweg zu begeben wünschen. Nachdem wir uns tags zuvor ja bereits alle zur Erstellung eines Gruppenfotos zusammen gefunden hatten, dürfte es heute wohl kaum zu etwelchen rührseligen Trennungsszenarien kommen, was wir als eher tröstlich einstufen. Wir erheben uns also zunächst einmal vom Rande unserer Liegestatt, schlurfen ans Fenster unseres Hotelzimmers, ziehen den Vorhang zur seit und fallen - nämlich aus allen Wolken. Per bacco, quanto siamo sorpresi, il cielo si mostra in un azzurro intensissimo, il sole comincia presentarsi chiaro é bello mai visto durante tutta la setimana é promette una giornata splendida, piena di gioia. Gemeint ist, die ersten Strahlen der Sonne zerteilen sich aus azurblauem Firmament zu einer Art wunderbarem Alpenglühen und versprechen einen prachtvollen Tag, wie wir ihn uns die restliche Woche hindurch nur hatten wünschen können. Eine sich allenfalls aus dieser Aussicht ergebende Empfindungsskala könnte dann wohl - je nach Temperament und Wesensart der einzelnen Betrachtenden - von freudiger Erwartung eines nun doch noch tröstlich schönen Reisetages bis zu einem Gefühl des von den Wettergöttern Vehöhntwerdens gereichen. Umso schöner ist es dann etwas später erfahren zu dürfen, dass zwei unserer Damen - nämlich Esther und Andrea - sich unverdrossen entschliessen, die Gunst des Sonnenscheins gleich vor Ort zum Tennisspiel zu nutzen. Viel Vergnügen dabei!

Uns bleibt an dieser Stelle lediglich noch, der Hoffnung Ausdruck zu geben, dass alle, die an dieser Tenniswoche Teil hatten, wieder gut und unbeschwert nach Hause finden. Unsere Empfehlung an alle TCPler, welche dies lesen; sollte dereinst - vielleicht schon bald - wieder ein ähnlicher Anlass in die Wege geleitet werden, lohnt es sich fraglos, teil zu nehmen, denn es war trotzt widriger Wetterverhältnissen eine fast rundum positive und in fast jeder Hinsicht profitable Saison-Vorbereitung. Mit viel Dankbarkeit gegenüber den Initiantinnen und Organisatorinnen werden wir diese acht Tage als "setimana ottima" in unserer Erinnerung behalten.

Lilly und Max

 

Special: Pia Krummenacher war als eine von drei "Externen" mit dabei. Wie es ihr mit den TCP'lern ergangen ist, kann man in ihrem ganz persönlichen Bericht nachlesen!